80 Jahre Arbeiterfotografie
Medienpolitisches Forum - 'Wie frei ist die Meinungsfreiheit?'
Fotografie zwischen Beweis und Desinformation
Von Andreas Neumann, Mitglied der Arbeiterfotografie

Andreas Neumann


Beginnnen möchte ich mit einem Beispiel aus dem laufenden Irak-Krieg. "Lassen Sie uns ein [Satellitenfoto] ansehen..." sagt US-Außenminister Colin Powell im Februar 2003 (kurz vor Beginn des Krieges gegen den Irak) vor dem UN-Sicherheitsrat zu diesem Bild...

Colin Powell's Dia-Show vor dem UN-Sicherheitsrat, 5.2.2003

"Hier sehen Sie 15 Munitionsbunker, gelb und rot umrandet. Die vier in roten Rechtecken stellen aktive chemische Munitionsbunker dar. Wie weiß ich das? Wie kann ich das sagen? Lassen Sie mich eine nähere Ansicht zeigen." Das sind die Worte, mit denen Powell zu diesem Bild fortfährt.

Colin Powell's Dia-Show vor dem UN-Sicherheitsrat, 5.2.2003

Auch das ein Bild, das die Existenz von Massenvernichtungswaffen beweisen soll. Powell: "Sehen Sie sich das Bild links an. Links ist eine Vergrößerung eines der vier chemischen Bunker. Die zwei Pfeile weisen auf die Anwesenheit sicherer Anzeichen, daß in den Bunkern chemische Munition gelagert ist... Nun sehen Sie sich das Bild rechts an..."

In diesem Stil geht es weiter. Die Bilder beweisen nichts. Und die erläuternden Worte dazu sind auch nichts weiter als hohles Gerede. Aber ein Aufschrei des Protests der Anwesenden bei der Sitzung des UN-Sicherheitsrats wie auch in der Weltöffenlichkeit bleibt aus.

Wir wissen mittlerweile, daß alles Hirngespinste sind. Powell selber hat später zugegeben, daß er die Welt in die Irre geführt hat. Aber der Krieg konnte beginnen. Der US-Außenminister hat zum richtigen Zeitpunkt seine Rolle gespielt. Und ein entscheidender Teil der Medien hat die Kriegspropaganda in die Welt geblasen. Die deutsche Bildzeitung z.B.:

'Bild', 6.2.2003

Oder die britische Zeitung 'Sun'...

'Sun', 6.2.2003

...die es - eine Äußerung Powells aufgreifend - schafft, Teufel Nr. 1 (Bin Laden) mit Teufel Nr. 2 (Saddam) in Verbindung zu bringen. Und der überwiegende Teil des US-Bevölkerung glaubt gemäß Umfragen zu diesem Zeitpunkt an diese Verbindung.


Irak 2003 - Inszenierung des Sieges

Im April 2003 wird in den Medien der Sieg über den Irak gefeiert - mit Bildern, die rund um die Welt die Titelseiten der Zeitungen dominieren - auch in solchen, die als links-alternativ gelten, wie der 'taz' beispielsweise.

'Sun', 10.4.2003

'Die Welt', 10.4.2003

'taz', 10.4.2003

Hans Magnus Enzensberger schreibt von triumphaler Freude angesichts dieser Bilder, die nichts als eine Inszenierung für die Medien sind. Mit echtem Jubel der irakischen Bevölkerung über ihre angebliche Befreiung - wie uns suggeriert werden soll - haben diese Bilder nichts zu tun.


Irak 1991 - Brutkastenstory

Ein kurzer Rückblick auf den Krieg gegen den Irak von 1991...

Kuwaiterin vor dem Menschenrechtsausschuß des US-Kongresses, Oktober 1990

Eine 15-jährige Kuwaiterin spricht im Oktober 1990 (kurz vor Beginn des Krieges gegen den Irak 1991) vor dem Menschenrechtsausschuß des US-Kongresses. Unter Tränen bezichtigt sie irakische Soldaten entsetzlicher Greueltaten. Sie hätten in einem kuwaitischen Krankenhaus 15 Babys aus Brutkästen gerissen, auf den Boden geworfen und dort sterben lassen.

Im Januar 1992 wird die Identität der 15-jährigen Kuwaiterin enthüllt - es handelt sich um die Tochter des kuwaitischen Botschafters in den USA. Das ganze war eine Inszenierung mit dem Zweck, auf Krieg einzustimmen. Die Brutkastenstory war eine Idee der PR-Agentur Hill & Knowlton.


Jugoslawien - April 1999

Ein Bild von 1999 aus dem Zusammenhang des Krieges der Nato gegen die Bundesrepublik Jugoslawien...

'Der Spiegel', 26.4.1999

... das kurz vor Beginn des Krieges in die Öffentlichkeit gebracht wurde. Links sehen wir 'keine Gräber', rechts (eingerahmt) eine größere Anzahl von Tupfen. Dabei soll es sich - wie wir lesen - um neue Gräber handeln - verkauft als Beweis für den angelichen Genozid der Serben an der albanischen Bevölkerung im Kosovo - mit dem Ziel, einen Grund für den Krieg zu konstruieren.


Jugoslawien - August 1995

Auch bzgl. Jugoslawien ein Sprung zurück. 1995 zeigte in einer geschlossenen Sitzung des UN-Sicherheitsrates Madeleine Albright, seinerzeit UN-Botschafterin der USA, Aufnahmen von Spionagesatelliten, um damit die 'Greueltaten' der bosnischen Serben zu belegen.

August 1995

Auch hier geht es um angebliche Massengräber. Aus der Abfolge der Ereignisse wird einiges deutlich:
  • Vom 12.-18. Juli 1995 soll das 'Massaker' von Srebrenica stattgefunden haben - nach Aussage von Verteidigungsminister Scharping vom 28.3.1999 sollen 'die Serben' 30.000 Menschen umgebracht haben, nach Angabe des 'Roten Kreuzes' gelten 7.333 als vermißt.
  • Am 28. Juli 1995 beginnt die Eroberung der serbischen Krajina durch die kroatische Armee - mind. 200.000 Menschen werden vertrieben
  • Ab dem 30. August 1995 bombardieren US-Kampfflugzeuge serbische Stellungen - muslimisch-kroatische Bodentruppen erobern fast ein Fünftel Bosniens
Das so genannte Massaker von Srebrenica überdeckt also das Vorgehen Kroatiens in der Krajina und es fungierte als Auslöser für den Kriegseintritt der NATO.

Auch später wird das Bild aufgegriffen. Hier als Titelbild eines Buches...

Buch-Umschlag mit Satelliten-Foto


Srebrenica-Video - Juni 2005

Im Juni 2005 (kurz vor dem 10. Jahrestag des sog. Massakers von Srebrenica) taucht ein Video auf, das im Nachhinein beweisen soll, daß das Massaker von Srebrenica tatsächlich stattgefunden hat, um damit den zu diesem Zeitpunkt noch lebenden ehemaligen Präsidenten Jugoslawiens Slobodan Milosevic vor dem Nato-Tribunal zu belasten.

'tagesschau.de', Juni 2005: "Die sechs bosnischen Moslems liegen am Boden: Hingerichtet"

Das Bild erscheint - bei tagesschau.de - mit folgender Bildunterschrift: "Die sechs bosnischen Moslems liegen am Boden: Hingerichtet".

Das Problem an dieser Darstellung ist: sie trifft definitiv nicht zu. Im Video ist eindeutig zu sehen, wie sich die Körper bewegen und die Liegenden in der anschließend gezeigten Szene weitergehen...

Insgesamt werden zu diesem Video in den Medien Angaben gemacht, die überwiegend falsch sein müssen. Es werden ganz verschiedene Orte und Zeitpunkte für das angebliche Tatgeschehen angegeben, die unbestreitbar nicht alle gleichzeitig zutreffen können.

In Anbetracht dieser eindeutigen Sachlage beschweren wir uns beim Deutschen Presserat über die dem Gebot der Wahrhaftigkeit widersprechende Berichterstattung. Doch weit gefehlt: es erfolgt keine Form von Rüge: stattdessen erfahren wir vom Presserat: "Im Gesamtkontext können Journalisten [...] nicht verpflichtet werden, ein sehr wahrscheinliches Geschehen in der Berichterstattung als Verdacht zu formulieren. Dies würde bedeuten, dass künftig nur noch definitiv festgestellte Wahrheiten als unbestritten und damit Fakt dargestellt werden könnten. Eine solche Forderung wäre abwegig und würde die journalistischen Möglichkeiten sprengen."

Das besonders erschreckende daran ist, daß der Vorsitzende der Kammer des Beschwerdeausschusses, die das Wahrheitsgebot außer Kraft setzt, dpa-Journalist und Sprecher der deutschen Journalistinnen- und Journalistenunion (dju) ist...


Möllemann-Video - Juni 2006

Kurz gestreift ein anderes Video...

'Bild', 29.6.2007

Es wird im Juni 2007 der Öffentlichkeit präsentiert und soll beweisen, daß Jürgen Möllemann sich selbst umgebracht hat. Hier sehen wir eine Abfolge von Bildern aus dem Video, das Möllemanns Todessprung zeigen soll.

'Bild', 29.6.2007, Seite 2

Doch die Bilder beweisen rein gar nichts.

'Bild', 29.6.2007 - eingeblendet ein Bild aus dem Video: im Kreis angeblich Möllemann

Das gilt für das Bild des Geräts, das im Normalfall den Sicherheitsfallschirm öffnen soll, wie auch für das Bild vom Fall. Es ist fast nur der Kreis zu sehen, in dem sich irgendetwas verschwommenes befindet.


9/11 - Ein kriminalistisches Wunder

Hier kommen wir jetzt zu einem Thema...

'Express', 12.9.2001

...bei dem wir Zeuge eines kriminalistischen Wunders werden: noch am Tag der Tat steht der Haupt-Täter fest. Es handelt sich um die Verbrechen, die am 11. September 2001 in den USA begangen worden sind und von denen wir bis heute nicht wissen, wer sie tatsächlich begangen hat.

Doch es ist, als würde ab dem 11. September 2001 eine Medienkampagne ablaufen, die seit langem vorbereitet ist - zur Einstimmung auf einen Weltkrieg, den so genannten Krieg gegen den Terror.


9/11 - Inszenierung des Palästinenser-Jubels

Mit der Berichterstattung über den 11. September verbindet sich eine Kampagne gegen die Palästinenser...

'Express', 12.9.2001,
Seite 8

Sie sollen angesichts der Verbrechen gejubelt haben. Doch das stellt sich im Nachhinein als eine Inszenierung heraus. Die Palästinenser wurden zu den Jubelszenen animiert, ohne daß sie wußten wofür.


9/11 - Pentagon-Video, 13.12.2001

Und jetzt kommen wir wieder zu einem Video...

'Express', 14.12.2001

...zu einem ganz entscheidenden, das am 13. Dezember 2001 vom Pentagon in die Öffentlichkeit gebracht wird und in dem angeblich Bin-Laden zu sehen sein soll. Nicht nur der 'Express' macht das Thema zu seiner Titelstory. Die Medien sind voll davon.

Im Fernsehen (in der Tagesschau) stellt sich das z.B. so dar:

'Tagesschau', 13.12.2001

In einer weiteren Zeitung (USA Today) sieht es so aus:

'USA today', 14.12.2001

Fast niemand fragt, ob dieses Video, das angeblich in der so genannten Taliban-Hochburg Kandahar gefunden worden sein soll, echt ist, und ob es sich bei dem Dargestellten tatsächlich um Bin Laden handelt.

'USA today', 14.12.2001 - mit älterem Bin-Laden-Bild zum Vergleich

Ein Vergleich mit anderen Bildern Bin Ladens lassen starke Zweifel aufkommen. Man muß ein blindes Vertrauen in das Pentagon und die Medien an den Tag legen, wenn man dieses Video als Beweis für ein Geständnis wertet, das einen weltweiten Krieg rechtfertigen soll.

Bei CNN...

CNN, 13.12.2001

...sehen wir diese Person, die uns als Bin Laden verkauft werden soll. Das Grinsen der Person ist sehr wahrscheinlich künstlich per Computer erzeugt.


9/11 - Atta in Portland

Dieses Bild einer Sicherheitskamera des Flughafens von Portland, das uns z.B. das ZDF präsentiert, soll beweisen, daß Atta - einer der 19 angeblichen Attentäter - ein Flugzeug bestiegen hat, mit dem er in den Nordturm des WTC geflogen sein soll.

Aufnahme einer Sicherheitskamera auf dem Flughafen von Portland, 11.9.2001

Hier das ganze Bild mit dem FBI-Bild von Atta zum Vergleich:

Aufnahme einer Sicherheitskamera auf dem Flughafen von Portland, 11.9.2001 (zum Vergleich das FBI-Bild von Mohammed Atta)

Beide Personen haben einen Kopf. Vielmehr wird nicht bewiesen.


9/11 - Einschlag WTC-Nordturm

Und jetzt die berühmte Videoaufnahme der Brüder Naudet...

Einschlag in den WTC-Nordturm, 11.9.2001

...die angeblich das Flugzeug zeigt, mit dem Atta in den Nordturm des WTC geflogen sein soll. Doch was beweist diese Aufnahme? Nichts! Ein Ausschnitt aus dem Video zeigt ein nicht zu identifizierendes Objekt...

Einschlag in den WTC-Nordturm, 11.9.2001
(aus dem Naudet-Video - in dem Moment, in dem zwei wolkenartige Gebilde entstehen, kurz angehalten)

Wir wissen nicht, wie weit dieses Video echt ist. Es wurde erst am Tag nach dem Verbrechen veröffentlicht - genügend Zeit, um manipulierend einzugreifen. Es läßt sich nicht erkennen, um was für ein Objekt es sich handelt. Und erst recht nicht, ob in diesem Objekt eine Person namens Atta sitzt. Und es gibt auch keine Erklärung dafür, wie die beiden wolkenartigen Gebilde übereinander entstehen, die einen Abstand von mind. 20 Metern haben.

Und es ist zu fragen, wie die Aufnahme überhaupt hat entstehen können. Der Kameramann schwenkt die Kamera im entscheidenden Moment auf das Ziel, das er ohne Vorwissen überhaupt nicht kennen kann.


9/11 - Sicherheitskamera des Pentagon

Diese Aufnahme einer Sicherheitskamera des Pentagon soll zeigen...

Aufnahme einer Sicherheitskamera des Pentagon, 11.9.2001

... wie eins der angeblich entführten Flugzeuge ins Pentagon fliegt. Nur: man sieht einiges, aber kein Flugzeug, eher einen Raketenschweif. Die Aufnahme ist also eher ein Beleg, der die offizielle Darstellung des Pentagon widerlegt...


9/11 - Shanksville-Krater

In diesem Krater soll das vierte, angeblich entführte Flugzeug bei seinem Absturz verschwunden sein und dabei einen Rauchpilz verursacht haben.

Der Krater und der Rauchpilz von Shanksville, 11.9.2001

Nein, das ist so gut wie unmöglich. Ein Flugzeug, daß keine nennenswerten Trümmer hinterläßt, hat es in der Geschichte der Flugzeugabstürze bisher nicht gegeben. Dieses Bild ist viel eher als Beweis dafür zu werten, daß es anders gewesen sein muß als behauptet. Der Krater sieht nach einem Bombentrichter aus.


9/11 - Einsturz von WTC-Gebäude 7

Eine weitere Aufnahme mit Beweischarakter...

WTC-Gebäude 7, 11.9.2001

Wie bei einer kontrollierten Sprengung stürzt Gebäude 7 des WTC - ohne daß es einen größeren Brand gegeben hat - mit ca. Fallgeschwindigkeit - wie auch der Nord- und der Südturm - in sich zusammen.

Kurios in diesem Zusammenhang folgender Sachverhalt:

'BBC', 11.9.2001 - unmittelbar rechts neben dem Kopf der Korrespondentin das noch stehende WTC-Gebäude 7 (auch Salomon-Brothers-Building genannt)

BBC berichtet am 11.9.2001 vom Einsturz von Gebäude 7, bevor der Einsturz erfolgt - und windet sich, als sie auf diese Ungeheuerlichkeit hingewiesen wird...


9/11 - Einsturz WTC-Südturm

Der obere Teil des WTC-Südturm...

Einsturz WTC-Südturm

... beginnt zu kippen, um sich im nächsten Moment aufzulösen - nach physikalischen Gesetzen schier eine Unmöglichkeit. Außer der Schwerkraft müssen andere Kräfte im Spiel gewesen sein, die dazu geführt haben.


9/11 - WTC-Fassade

An der Fassade der World-Trade-Center-Türme...

Fassade der brennenden World-Trade-Center-Türme

...die angeblich 1000°C heiß gewesen sein sollen, befinden sich Menschen. Dieses Bild beweist, daß die hohen Temperaturen, von denen behauptet wird, sie hätten zum Einsturz geführt, nicht geherrscht haben können. Bei Temperaturen von 1000°C müßten die Menschen längst verschmort sein. Der Stahl müßte glühen und die Fassade aus Aluminium müßte schmelzen. Menschen, die sich an schmelzendem Aluminium festhalten: eine Unmöglichkeit. Die behauptete Einsturz-Ursache kann nicht der Wahrheit entsprechen. Ein Bild also mit eindeutigem Beweischarakter.


James Nachtwey

Noch ein andersartiges Bild zum Abschluß:

'Time', 29.12.2003

Das Titelbild des Time-Magazins von Dezember 2003, das u.a. einen Rennwagen der US-Army schmückt:

Time-Titel auf Rennwagen der US-Army

Diese Bilder stellen einen Beweis ganz anderer Art dar. Das Foto, das auf der Titelseite des Time-Magzins zum Einsatz gekommen ist und das dann auch von der US-Army für ihre Propagandazwecke verwendet wurde, stammt von einem Fotografen, der weltbekannt ist und der als Antikriegsfotograf gilt. Es ist James Nachtwey. Und somit sind die beiden gezeigten Bilder ein Beweis dafür, daß der angebliche Antikriegsfotograf in Wahrheit ein Propagandist des Krieges ist, zumindest bestimmter Kriege - des vorgeblichen Guten gegen das vorgeblich Böse...


Zur Frage: inwieweit Bildmaterial Beweiskraft haben kann

Natürlich ist Bildmaterial - Fotos und Videos - fälschbar. Deshalb muß bei der Auswertung immer mit in Betracht gezogen werden, daß dies der Fall sein könnte. Bei der Beurteilung der Wahrscheinlichkeit, ob eine Fälschung vorliegen könnte oder nicht, sind u.a. zu berücksichtigen:
  • die Quelle des Bildmaterials
  • die Interessenlage derjenigen, die das Bildmaterial öffentlich machen
  • die Frage, inwieweit Bildmaterial aus verschiedenen Quellen (und Perspektiven) sich hinsichtlich der Aussage deckt.
Unter Berücksichtigung dieser Aspekte gibt es keinen Grund, z.B. an Glaubwürdigkeit und Aussagekraft der Bilder vom Einsturz von Gebäude 7 oder vom Krater bei Shanksville zu zweifeln. Und die Schlüsse, die sich aus diesem Bildmaterial ziehen lassen, können mit hoher Sicherheit gezogen werden. Die Wahrscheinlichkeit, daß Gebäude 7 nicht durch kontrollierte Sprengung in sich zusammensinkt, ist fast Null. Die Wahrscheinlichkeit, daß ein Flugzeug einen Krater wie eine Bombe hinterläßt, ohne daß Flugzeugtrümmer entstehen, ist ebenso nahe Null. Und die Wahrscheinlichkeit, daß Menschen sich in einer Art von Hochofen befinden ohne zu verschmoren, ist ebenso fast Null. Nein, sie ist gleich Null. Es gibt naturwissenschaftliche Gesetzmäßigkeiten, die lassen sich nicht aushebeln, auch nicht von der einzigen hinterbliebenen Supermacht der Welt.

Deshalb können wir davon ausgehen, daß dieses Bildmaterial eine hohe Beweiskraft besitzt. Und wir können demzufolge daraus ableiten, daß die 'offiziellen' Aussagen nicht der Wahrheit entsprechen können, also die Täter andere als die Behaupteten sein müssen. Das ist sehr viel wert. Allein diese drei Beispiele reichen aus, um schließen zu können, wo die Täter mit Sicherheit nicht und wo sie demgegenüber mit großer Wahrscheinlichkeit zu finden sind.

Wir erkennen: Bilder sind eine fürchterliche Waffe in den Händen der Mächtigen und ihrer Medien - wie Brecht sinngemäß sagt - aber sie sind auch ein - oft unfreiwilliges - Beweismittel, das die Machenschaften der Herrschenden entlarven kann...

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