| Kriegsschauplatz Irak |
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Deutscher Krieg - Die Bundesregierung beteiligt sich intensiv am Irakkrieg Artikel von Ulrike Gramann (Mitglied der Kampagne gegen Wehrpflicht, Zwangsdienste und Militär) in 'Jungle World' vom 2.4.2003 Die Bundesrepublik ist stärker in den Irakkrieg involviert, als es das Auftreten ihres Außenministers im UN-Sicherheitsrat vermuten lässt. Überflug- und Transitrechte sowie die Nutzung der deutschen US-Air-Bases sind für die USA derzeit kaum entbehrlich. Ramstein, der größte Militärflughafen Europas, und die Rhein-Main-Air-Base machen Deutschland zum internationalen Drehkreuz für Nachschub, Logistik und Operationsplanung. Trotz geltender Nato-Verträge könnte die Bundesrepublik den USA die Nutzung der Air Bases und des deutschen Luftraums versagen, wenn die Flüge einem - grundgesetzlich verbotenen - Angriffskrieg dienen. Und eine solche Maßnahme würde den Ablauf der Kriegsroutine tatsächlich hemmen. Der umstrittene Einsatz von Bundeswehrsoldaten in Awacs-Aufklärungsflugzeugen vorgeblich zum Schutz der Türkei geht auf eine sechs Punkte umfassende Wunschliste zurück, die die USA bereits im Januar im Nato-Hauptquartier vorlegten. Dazu hat sie wohl weniger die Sorge um die türkische Sicherheit veranlasst als vielmehr die Tatsache, dass diese Flugzeuge über dem irakischen Gebiet mögliche Luftziele erfassen, deren Position an das türkische Luftwaffenoberkommando und an die Nato weitergeleitet wird. Dort stehen diese kriegswichtigen Informationen den USA selbstverständlich zur Verfügung. Ebenfalls auf der Wunschliste der USA standen Patriot-Flugabwehrraketen für die Türkei. Nur einige dieser Boden-Luft-Raketen wurden von den Niederlanden zur Verfügung gestellt, die übrigen stellt die Bundeswehr. Humanitären Zwecken dienen sie ebenso wenig wie das jetzt auf 200 Soldaten aufgestockte Kontingent für die Abwehr von ABC-Angriffen inklusive von sechs Fuchs-Spürpanzern in Kuwait. Bundesverteidigungsminister Struck selbst begründete die Aufstockung damit, dass bei Kriegsbeginn die US-amerikanischen und tschechischen ABC-Spezialisten in den Irak »verlegt« würden und die deutschen Soldaten sie dann »ersetzten«. Seit Ende Januar verrichten Bundeswehrsoldaten rund um die Uhr Wachdienst an US-amerikanischen Militäreinrichtungen in der BRD, inzwischen 3 800 Soldaten an 60 Einrichtungen. Für jeden einzelnen dieser Soldaten wird ein Soldat der US Army frei für den Einsatz im Krieg - allein aufgrund deutschen Engagements. Rund 600 weitere Soldaten der deutschen Marine operieren am Horn von Afrika, wo sie US-amerikanischen Seestreitkräften Geleitschutz auf dem Weg in den Persischen Golf geben. Alles in allem unterstützen bis jetzt mehr als 4 600 Bundeswehrsoldaten den Angriff auf den Irak direkt. Deshalb ist die BRD die viertgrößte am Angriff beteiligte Partei nach den Krieg führenden Staaten USA und Großbritannien sowie der Türkei. Staaten, die in der »Koalition der Willigen« vertreten sind, beteiligen sich eher symbolisch, während die »unwillige« BRD kriegswichtige Aufgaben erfüllt. Das offizielle Nein der Bundesregierung zur Beteiligung ist kein Ausdruck einer pazifistischen Position, sondern ebenso ein Teil deutscher Interessenpolitik wie das faktische Ja zum Einsatz. Deshalb muss die Bundesregierung trotz ihres möglicherweise konstruktiven Engagements im UN-Sicherheitsrat aus einer antimilitaristischen Perspektive kritisiert werden. Dass dies nicht in größerem Ausmaß geschieht, liegt vor allem an der zwar gutwillig-kritischen, vielfach jedoch apolitischen Haltung der KriegsgegnerInnen. Wer wissen will, welche Haltung die vermeintlichen Friedenstauben in der Regierung wirklich einnehmen, sollte sich über die konkrete Neuausrichtung der Bundeswehr informieren. Laut Bundesverteidigungsminister Struck wird sie »von der Landesverteidigung hin zu einer territorial unabhängigen Krisenbewältigung« erfolgen. Für alle Begriffsstutzigen erklärte Struck bereits Anfang Dezember 2002: »Die Bundesrepublik wird auch am Hindukusch verteidigt.« Ende Februar teilte er mit, dass neu auszuarbeitende verteidigungspolitische Richtlinien daran orientiert werden müssten, alle Einheiten und Strukturen aufzulösen, die ausschließlich der Landesverteidigung dienten. Die Aufgaben der Bundeswehr würden »auf absehbare Zeit im multinationalen Einsatz und jenseits unserer Grenzen« liegen, Ressourcen müssten vor allem für »originär militärische Aufgaben« eingesetzt werden. Gesagt, getan. |
Weiterer Beitrag zum Kriegsschauplatz Irak: |
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Tödliche Technologie - Deutsche Rüstungskonzerne mischen beim Bombenkrieg gegen den Irak kräftig mit Artikel von Ralf Wurzbacher in 'junge Welt' vom 7.4.2003 |
Alle Beiträge zum Irak im Überblick: |
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Frieden ist Menschenrecht! Rede von Angelika Claußen (IPPNW) bei der Demonstration gegen den geplanten Irak-Krieg, Berlin, 15.2.2003 |
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Das große Spiel - Worum es geht Auszüge aus einer Betrachtung von Andreas Hauß vom März 2003 |
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Eine Etappe auf dem Weg zur Weltherrschaft - Bush, Cheney, Rumsfeld & Co. arbeiten an ihrem 'Projekt für ein neues amerikanisches Jahrhundert' Betrachtung von Rainer Rupp |
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Deutscher Krieg - Die Bundesregierung beteiligt sich intensiv am Irakkrieg Artikel von Ulrike Gramann in 'Jungle World' vom 2.4.2003 |
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Tödliche Technologie - Deutsche Rüstungskonzerne mischen beim Bombenkrieg gegen den Irak kräftig mit Artikel von Ralf Wurzbacher in 'junge Welt' vom 7.4.2003 |
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Ergebnisse der 'Operation Freiheit für den Irak' Aus der Seite www.aljazeerah.info/News%20Photos/Photos%20of%20Iraq%20war%20victims.htm |
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Davidstern - Das Foto, das auf der Titelseite der New York Times fehlte Artikel von Thomas Immanuel Steinberg vom 28.5.2004 |
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Die neuen Nazis marschieren Ein Schrei des Entsetzens - von Andreas Vogel, November 2004 |
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Das verborgene Massaker von Falludscha - Fallujah Betrachtungen von Thomas Immanuel Steinberg, 17.11.2005 |
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Was wir über den Vorgang, der als Entführung von Susanne Osthoff veröffentlicht wurde, wissen Zusammenfassende Betrachtungen von Andreas Vogel, 21.12.2005 (ergänzt am 8.1.2006) |
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Das Wunder von Bakuba Eine als 'Terroristenführer' bezeichnete und 'al Sarkawi' genannte Person soll getötet worden sein, 9.6.2006 |
Alle Beiträge zum 'Massaker' von Halabja: |
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Der CIA-Mann und Halabja - Zur angeblichen 'Wahrheit' über den Giftgasangriff auf die Kurden Artikel von Ulla Jelpke in 'junge Welt' vom 6.2.2003 |
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Inmitten einer Propagandaschlacht Über Jan Keetmans Angriff - in 'ak' vom 21.2.2003 - auf den Ex-CIA-Mitarbeiter Pelletiere, die 'junge Welt' und die 'Friedensfreunde' |
Alle Beiträge zur Powell-Show im Überblick: |
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"Monster-Gesellschaft" US-Außenminister Colin L. Powell's Show vor dem UN-Sicherheitsrat am 5.2.2003 in den Medien |
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Behauptungen, die Beweise genannt werden Aus der Show von US-Außenminister Colin L. Powell vor dem UN-Sicherheitsrat am 5.2.2003 (in deutscher Übersetzung) |
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Statements called evidence Parts of the show of the Secretary of State Colin L. Powell to the United Nations Security Council, February 5, 2003 (Englisches Original - english original) |
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"Wir dürfen nicht vor dem zurückschrecken, was vor uns liegt" - vor den Verbrechen, die wir planen Auszüge aus der Rede von US-Außenminister Colin L. Powell vor dem UN-Sicherheitsrat am 5.2.2003 |
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Pleiten, Pech und Pannen Artikel von Jürgen Elsässer in 'junge Welt' vom 14.2.2003 |
Alle Beiträge zur Saddam-Inszenierung Teil 1: Wie der 'Sieg' gegen den Irak in Szene gesetzt wurde |
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Das Bild des stürzenden Diktators Saddam - eine Fälschung? Hans Christoph Stoodt, Pfarrer in Frankfurt, am 17.4.2003 |
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Triumphale Freude über das 'Gelingen' eines mörderischen Raubüberfalls beim Anblick des inszenierten Sturzes Hans Magnus Enzensberger und Jürgen Habermas in der 'FAZ' vom 15. bzw. 17.4.2003 |
Alle Beiträge zur Saddam-Inszenierung Teil 2: Die 'Festnahme' der Saddam Hussein genannten Person |
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Wie eine Ratte in einem Loch voller Ratten - und wo die Saddam Hussein genannte Person sonst gefunden wurde Ein Querschnitt durch Agenturmeldungen und andere Berichte |
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Denksportaufgabe: Wo liegt Camp David? Welche Schlüsse die Berichterstattung über die Festnahme der Saddam Hussein genannten Person gestattet |
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Datteln lügen nicht Berichte über mysteriöse Umstände der Festnahme Saddams in Irak mehren sich - Artikel von Rainer Rupp aus 'junge Welt' vom 19.12.2003 |
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Belanglose Todesopfer von unschätzbarem Wert Über die Funktion der Bilder vom 16. März 1988 aus Halabja im Nordirak |
Alle Beiträge zur Saddam-Inszenierung Teil 3: Der erste Gerichtstermin (am 1.7.2004) mit der Saddam Hussein genannten Person |
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"Dies ist alles Theater..." Über die wundersame Wandlung des so genannten Saddam Hussein |
Alle Beiträge zur Saddam-Inszenierung Teil 4: Der zweite Gerichtstermin (am 19.10.2005) mit der Saddam Hussein genannten Person |
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Saddam ist nicht Saddam Ist die im Rahmen von angeblicher Gefangennahme und Prozeß Saddam Hussein genannte Person tatsächlich Saddam Hussein? - 22.10.2005 (zuletzt überarbeitet am 26.10.2005) |