9/11 - Die Frage nach den Tätern
False Flag Terror
Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann zum 10. Jahrestag des 11. September 2001 - 7.9.2011

Es gibt zumindest drei Formen von Terror. Das eine ist der Terror, wie er uns tagtäglich präsentiert wird: Terror Einzelner oder kleinerer Gruppen als eine Form von Protest und Mittel, sich gegen ein übermächtiges System aufzubäumen und ihm in einer spektakulären Weise Schaden zuzufügen. Das zweite ist der offene staatliche Terror, der sich z.B. in Kriegen wie dem von Nato-Staaten gegen Libyen zeigt, bei dem es darum geht, die Bevölkerung zu terrorisieren und damit zu zermürben. Und das dritte ist der im öffentlichen Diskurs fast nicht erwähnte False-Flag-Terror (Terror unter falscher Flagge), bei dem die tatsächlichen Täter im Dunkeln bleiben und der jemand anderem in die Schuhe geschoben wird.

Die Anschläge vom 11. September 2001: Um welche Form von Terror handelt es sich?

Bei False-Flag-Terror handelt es sich in der Regel um Verbrechen, die dazu dienen, wesentlich größere, in der Regel von Staaten geplante Verbrechen begehen zu können. Die drei Formen von Terror lassen sich mit folgenden Begriffen bezeichnen:
  • Protestterror
  • Staatsterror
  • False-Flag-Terror
False-Flag-Terror ist demnach Staatsterror, der wie Protestterror erscheinen soll. Die Frage ist, wie häufig begegnen uns diese verschiedenen Formen von Terror? Und in welchen konkreten Fällen sind Ereignisse der einen oder anderen Form von Terror zuzuordnen. Das ist selten leicht zu beantworten.

Am einfachsten erscheint die Antwort noch bei Staatsterror. Der wird zwar in aller Regel nicht als solcher bezeichnet. Aber er erscheint oft klar erkennbar. Tote und Verletzte bei Kriegen lassen sich in der Regel nicht verstecken. Kriege sind Terror, insbesondere dann, wenn es gemäß der so genannten Warden-Doktrin, der Doktrin der US-Airforce, darum geht, die Infrastruktur eines Landes und damit die Zivilbevölkerung zum Ziel eines Krieges zu machen und damit die Menschen zu terrorisieren - auch wenn fast immer versucht wird, dies zu verschleiern, z.B. indem Kriege als Reaktion auf ein Unrecht hingestellt und zu humanitären Einsätzen verklärt werden. Trotzdem erscheint es oft relativ klar, dass die angreifende Macht der Haupttäter und damit der Terrorist ist. Aber auch das Erkennen des Haupttäters ist nicht immer ohne weiteres möglich - wie z.B. Ende der 1970er Jahre in Afghanistan, als die USA mittels Osama Bin Ladens und seiner Leute einen verdeckten Krieg gegen die Sowjetunion begonnen haben, oder in der jüngeren Vergangenheit in Tschetschenien, wo es noch genauerer Untersuchungen bedarf, inwieweit es sich um einen verdeckten Krieg gegen Russland handelt. Auch solche verdeckten Kriege ließen sich als eine Form von False-Flag-Terror definieren.

Aber sicherlich am schwierigsten ist es zu erkennen, was echter Protestterror und was False-Flag-Terror ist. Denn naturgemäß wird großer Aufwand darauf verwendet, die Öffentlichkeit zu täuschen. False-Flag-Terror darf natürlich nicht als solcher erscheinen. False-Flag-Terror, der sehr schnell als solcher auffliegt, verfehlt seinen Sinn. Und wenn Menschen False-Flag-Terror als solchen erkennen, muss großer Aufwand darauf verwendet werden, diese Menschen zu diskreditieren und kalt zu stellen.

Vorweg eine These: ein erheblicher Teil der Fälle von Terror, die uns über die Medien als solcher präsentiert werden, ist False-Flag-Terror. Die Wahrscheinlichkeit dafür wächst mit dem Aufwand, mit dem über die Medien versucht wird, uns das Gegenteil einzubläuen. Besonders dann, wenn auf einen Terroranschlag Aktionen folgen, die normalerweise verurteilt würden (Einschränkung von demokratischen Rechten oder Kriege), ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass es sich um False-Flag-Terror handelt. Es drängt sich gar der Eindruck auf, als könnte der Terror, der uns präsentiert wird, von denen erfunden sein, die vorgeben, ihn zu bekämpfen.

Ägypten, 1950er Jahre

Der Schweizer Historiker Daniele Ganser, Autor des 2005 erschienenen Buches „NATO-Geheimarmeen in Europa - Inszenierter Terror und verdeckte Kriegsführung“, hat 2010 in einem Video-Interview geäußert: „Also die Idee ist einfach. Man erzeugt Terror und sagt: es gibt eine Terrorgefahr und kann sich dann ganz verschiedene Dinge erlauben. Eine Operation der Strategie der Spannung, die bekannt wurde, ist die Lawon-Affäre. Der israelische Geheimdienst hat in den 1950er Jahren in Ägypten Terroranschläge ausgeübt und hat sie den Palästinensern in die Schuhe geschoben. Dadurch wurden die Palästinenser natürlich diskreditiert... Der israelische Verteidigungsminister Pinchas Lawon musste zurücktreten und musste zugeben: ja das Problem gab's. Man war da involviert. Das ist die Strategie der Spannung.“

Italien, 1970er Jahre

In Italien explodiert am 31.5.1972 in der Nähe des Dorfes Peteano eine Autobombe und tötet drei Carabinieri. Am 28.5.1974 explodiert in Brescia eine Bombe mitten in einer antifaschistischen Demonstration (8 Tote und 102 Verletzte). Am 4.8.1974 explodiert eine weitere Bombe im dem von Rom nach München verkehrenden Italicus-Express (12 Tote und 48 Verletzte). Am italienischen Nationalfeiertag, am 2.8.1980, verwüstet eine Explosion den Zweite-Klasse-Warteraum des Bahnhofs von Bologna (85 Tote, 200 Schwerverletzte). Die Terrorakte, die insgesamt 491 Tote und 1181 Verletzte fordern, werden jeweils der Linken, den so genannten Roten Brigaden angelastet. Daniele Ganser zitiert in seinem Buch „NATO-Geheimarmeen in Europa“ aus dem Bericht einer italienischen parlamentarischen Untersuchungskommission aus dem Jahr 2000: „Diese Massaker, diese Bomben, diese militärischen Aktionen wurden von Männern innerhalb italienischer staatlicher Einrichtungen organisiert oder gefördert oder unterstützt und wie kürzlich aufgedeckt wurde, auch von Männern aus dem Umfeld der Geheimdienste der USA.“ Die Terror-Operationen sind zu sehen in Zusammenhang mit dem so genannten Kalten Krieg. Es geht um die Verhinderung von politischen Entwicklungen, die dem Kapital und seinen Machthabern gefährlich werden könnten.

Israel, 1978

In seinem 1979 erschienenen Buch „Deutschland, Israel und die Palästinenser“ erwähnt Helmut Spehl „das Massaker vom 11. März 1978 auf der Küstenstraße von Tel Aviv, über das weltweit als 'schlimmster Terrorakt in Israel seit 30 Jahren' berichtet wurde.“ Er zitiert aus der Tageszeitung „Die Welt“ vom 13.3.1978: „Der Überfall begann mit der Landung zweier Schlauchboote in der Nähe des Kibbutz Ma'agan, 30 Kilometer südlich von Haifa. Am Samstag (11. März) gegen 16.00 Uhr liefen die Boote der (palästinensischen) Terroristen auf israelischen Strand. Es war ihnen - niemand weiß wie - gelungen, die regelmäßigen Luft- und Seepatrouillen an Israels Küsten unbemerkt zu durchstoßen...“, um dann zu anzumerken: „Der aufmerksame Leser der hebräischen Presse weiß es auch nicht, aber er kann es sich denken - zumindest seit dem 28. Juni 1978.“ Er zitiert dann aus der israelischen Zeitung Al Hamishmar vom 29.6.1978: „Der Innenminister (Josef Burg) sagte... daß die Journalisten Brunnenvergiftung betreiben. Er kritisierte sie in diesem Zusammenhang wegen verschiedener Veröffentlichungen, darunter wegen des Abdrucks der Photokopie eines vertraulichen Telegramms der Polizei in einer gestrigen Zeitung. Der Inhalt des Telegramms: Aufhebung der Alarmbereitschaft an den Küsten des Landes, zwei Tage vor dem Anschlag vom 11. März auf der Küstenstraße.“ Die „Reaktion“ auf den so genannten Küstenstraßenanschlag, dem 37 Menschen zum Opfer gefallen sind, folgt nur drei Tage später. Es ist die Operation Litani. Ab dem 14. März 1978 marschiert die israelische Armee mit 25.000 Soldaten in den Libanon ein. Dabei werden zwischen 1.000 und 2.000 Personen getötet und nach Schätzungen der libanesischen Regierung rund 280.000 vertrieben. False Flag? Ja oder Nein?

Olympiade in München, 1972

Am 5. September 1972 fand statt, was als Geiselnahme, Attentat oder Massaker des „Schwarzen September“ überliefert ist und elf israelischen an der Olympiade in München teilnehmenden Sportlern den Tod gebracht hat.

Titelseite der Bild-Zeitung vom 6. September 1972

Das folgende Zitat aus dem „stern“ vom 17.9.1972 erinnert an den Küstenstraßenanschlag: „Kein einziger Polizist aber stand vor dem Quartier der israelischen Olympiamannschaft, obwohl [der Münchner Polizeipräsident Dr. Manfred] Schreiber später zugab, dass auch nach seiner Ansicht die Israelis 'zu der Gruppe gehörten, die am meisten gefährdet waren'. Schreibers Begründung für den fehlenden Schutz: 'Die israelische Seite hatte unser Angebot abgelehnt.' Pro Israeli hatte man einen deutschen Sicherheitsbeamten abstellen wollen. Doch die Israelis winkten ab: 'Lassen Sie, das machen wir selbst'.“

Was ist in diesem Fall die Reaktion und Folge? Der ehemalige Mossad-Agent Victor Ostrovsky schildert, wie Israel drei Tage später „reagierte“: „...mit dem Befehl an 75 Bomber, Guerillastellungen - so behauptete man - in Syrien und Libanon zu bombardieren. Es waren die schwersten Luftangriffe seit 1967, und sie forderten 66 Tote und unzählige Verwundete.“

„Das Olympia-Attentat sowie die Reaktion Israels [waren] ein entscheidender Moment in der Geschichte des Nahen Ostens“, sagt Steven Spielberg in Zusammenhang mit seinem Film „München“, der die „Rache Israels – Die Rache Gottes“ - thematisiert und 2005 in die Kinos kam. Oliver Schröm: „Unter dem Codenamen 'Die Rache Gottes' jagte und ermordete der Mossad die Hintermänner des Attentates. [...] Ermächtigt durch den Beschluss von [Israels Premierministerin] Golda Meir schlug der israelische Geheimdienst umgehend zurück. Zuerst ermordete ein Killerkommando des Mossad den Leiter des Schwarzen September... In der gleichen Nacht bombardierten israelische Hubschrauber noch das Hauptquartier der PFLP und zwei Waffenlager der Al Fatah am Rande von Beirut... Danach ging es Zug um Zug. Mitglieder des Schwarzen September waren nirgendwo mehr sicher. Der Mossad stöberte sie auch in Paris und Rom auf und liquidierte sie...“ Es wird klar: Die staatsterroristische Praxis des so genannten „gezielten Tötens“ wird der Öffentlichkeit in einem Maße als adäquates Mittel eingepflanzt, wie es extremer kaum denkbar ist.

Die wohl wichtigste Ebene dessen, was mit dem Attentat erreicht wurde, benennt Andreas von Bülow: „Bei keiner anderen Gelegenheit hätte einer in die Hunderte von Millionen gehenden Fernseh-Zuschauergemeinde in aller Welt live dargestellt werden können, dass mit den Verantwortlichen eines Volkes, die friedliche Sportler bei Olympischen Spielen überfallen und kaltblütig ermorden, ein Friede nicht zustande kommen kann.“ Mit anderen Worten: Die in Israel herrschenden Kräfte sind dem Ziel, den Frieden zu verunmöglichen, ein entscheidendes Stück näher gekommen. Das Olympia-Attentat vom 5. September erinnert an den 11. September. Der Satz von Golda Meir „Es war wunderbar, wir haben die Mörder getötet, die schon neue Attentate planten.“ erinnert an die Hetzreden von George W. Bush zur Rechtfertigung des verbrecherischen „Kriegs gegen den Terror“. Staatliche Verbrechen konnten in der Folge als Racheakt deklariert werden. Der so genannte Friedensprozess wurde sabotiert. False Flag? Ja oder Nein?

USA, 2001

Am 11. September 2001 ereigneten sich die Anschläge von New York und Washington, die die Weltpolitik einschneidend verändert haben. Etwa 3000 Menschen kamen dabei zu Tode.

Titelseite des Express vom 12. September 2001 – „und Palästina lacht und feiert“

Angeblich wird dieser Massenmord in Palästina bejubelt. Immer wieder werden am Tag des Geschehens von den Fernsehsendern Bilder von jubelnden Palästinensern ausgestrahlt. Und auch in den Zeitungen kommen diese Bilder nicht zu kurz. Doch das ist eine Lüge, die sich sehr schnell als solche erweist. Die Bilder sind inszeniert.

Trotzdem bleibt bezüglich des 11. September insgesamt die Frage zu beantworten, ob es sich um False-Flag-Terror handelt oder nicht. Es sei in Kürze aufgeführt, was klar ist und was nicht.

Unklar ist, was für ein Objekt in den Nordturm des WTC geflogen ist. Von diesem Vorgang gibt es nur ein einziges Video, auf dem das Objekt nicht zu identifizieren ist. Und zudem ist das Video – in dem die Brüder Naudet zufällig den Einschlag in den Nordturm aufgenommen haben sollen - nicht unmittelbar am Tag des Geschehens veröffentlicht worden, sondern erst am Tag darauf, so dass genügend Zeit war, manipulierend einzugreifen. Unklar ist auch, was für ein Flugzeug in den Südturm des WTC geflogen ist, ob es sich dabei um die behauptete Maschine oder um ein anderes Flugzeug gehandelt hat. Unklar ist auch, was in das Pentagon geflogen ist und was die Ursache für den späteren Einsturz des Pentagon-Gebäude-Traktes war. Und unklar ist, wodurch der Krater bei Shanksville entstanden ist, von dem behauptet wird, dass er durch die abgestürzte vierte Maschine entstanden sei. Unklar ist auch, wie die Flugzeuge gesteuert worden sind - sofern es sich bei den Objekten tatsächlich um Flugzeuge gehandelt hat, was nur in einem Fall als klar erscheint: ob per Pilot oder ferngesteuert.

Und unklar ist zudem, was es mit den 19 Personen auf sich hat, die angeblich die vier Maschinen entführt haben sollen und in die erwähnten Ziele gesteuert haben sollen. Zumindest gibt es keine Beweise dafür, dass diese Personen sich tatsächlich in den Flugzeugen befunden haben. Unklar ist auch, welche der Personen real waren und welche fiktiv. Und unklar ist auch, ob die Person, die als Osama Bin Laden bezeichnet wird, etwas mit den Anschlägen zu tun hat.

Klar ist allerdings - und das ist entscheidend - wie die zwei getroffenen Türme des World Trade Center (WTC) am Vormittag des 11.9. und das nicht getroffene Gebäude 7 des WTC am späteren Nachmittag des 11.9. in sich zusammengesunken sind, nämlich alle mit annähernd Fallgeschwindigkeit, was nur bei einer kontrollierten Sprengung möglich ist. Physikalische Gesetzmäßigkeiten sind unbestechlich. Sie lassen sich nicht beeinflussen, auch nicht von noch so bösen und mächtigen Kräften. Und klar ist, dass Wissenschaftler in den WTC-Trümmern den Sprengstoff Thermit nachgewiesen haben. Klar ist damit mit annähernd hundertprozentiger Sicherheit, dass zwischen den Einschlägen und dem Einsturz kein essentieller Zusammenhang besteht und dass die Sprengung nur von Kräften innerstaatlicher Machtapparate veranlasst worden sein kann, jedenfalls nicht von Bin Laden, der sich in einer Höhle in Afghanistan aufgehalten haben soll. Elias Davidsson bestätigt diese Erkenntnisse in seinem am 3.9.2011 in „Ossietzky“ erschienenen Artikel „Wer war zu dem Verbrechen fähig?“ sehr überzeugend (siehe Anhang).

Die „Reaktion“: Kriege und Zerstörung demokratischer Rechte in bisher nicht da gewesenem Ausmaß. Die US-amerikanische Schriftstellerin Susan Sontag erkennt, wie in ihrem Land, den USA, seit dem 11. September „die fundamentalsten Bürgerrechte für nichtig erklärt worden [sind]... Das ist die radikalste faschistische Verleugnung des amerikanischen Rechtssystems, die man sich vorstellen kann...“. Es ist doch längst klar, wer die eigentlichen Massenmörder sind, die die Welt terrorisieren. Allein im Irak haben die USA und ihre Koalition der Willigen mehr als eine Million Menschen auf dem Gewissen. Zwischen März 2003 und August 2007 sind durch den Krieg gemäß einer unabhängigen Untersuchung etwa 1.033.000 Menschen umgekommen. Bereits am Tag der Anschläge ist der angebliche Urheber, Osama bin Laden, ausgemacht. Bereits vier Wochen nach den Anschlägen, am 7.10.2001, beginnt der Krieg gegen Afghanistan, der angeblich geführt wird, um den angeblichen Urheber der Anschläge vom 11. September, Osama bin Laden, in seiner Höhle aufzuspüren. Es ist fast keine Frage. Hier folgt auf eine mit riesigem Aufwand inszenierte Operation des False-Flag-Terrors Staatsterror in einem gigantischen Ausmaß.

Es gibt eine besondere Art von Verbrechen. Das sind solche, die, bevor sie aufgeklärt sind, dazu dienen, neue Rechtsbrüche und Verbrechen - oft von einer das ursprüngliche Verbrechen bei weitem übersteigenden Dimension - zu decken und zu rechtfertigen. Dazu gehört mit Sicherheit die Operation 9/11, die Anschläge vom 11. September 2001.



Anhang

Wer war zu dem Verbrechen fähig? - Elias Davidsson am 3.9.2011 in 'Ossietzky'

Die Zwillingstürme des World Trade Center in New York waren so gebaut, daß sie der Wucht eines aufprallenden Flugzeugs standhalten mußten. Aber konnte vielleicht Brandhitze sie zum Einsturz bringen?

In Madrid brannte im Februar 2005 ein 32stöckiges Hochhaus 17 Stunden lang, stürzte aber nicht ein. In New York dagegen dauerte es am 11. September 2001 nur 56 Minuten, bis nach dem Einschlag eines Flugzeugs der Südturm verschwand. Der Nordturm verschwand nach 102 Minuten, obwohl es nur in einigen oberen Stockwerken gebrannt hatte. Ein drittes, 47stöckiges Gebäude (WTC 7), das nicht von einem Flugzeug getroffen wurde, stürzte am Nachmittag des 9/11 ganz plötzlich – binnen sieben Sekunden – in sich zusammen. Ein plötzlicher, symmetrischer, totaler Einsturz solcher Bauwerke kann aber nur durch sorgfältig geplante Sprengung bewirkt werden.

Am Tag der Anschläge sagten Augenzeugen, darunter Fernsehjournalisten, der Einsturz der Zwillingstürme habe sie an eine kontrollierte Gebäudesprengung erinnert. Diese Beobachtungen wurden aber schnell als optische Täuschungen abgetan und verschwanden aus der öffentlichen Debatte. Erst als später die Aussagen von über 500 Feuerwehrleuten veröffentlicht wurden, stellte sich heraus, daß mehr als einhundert dieser Zeugen von zahlreichen Sprengungen beziehungsweise Explosionen in den Gebäuden berichtet hatten, die sie unmittelbar vor oder während der Einstürze gehört, gesehen oder am eigenen Leib gespürt hatten. Der Puertorikaner William Rodriguez, der 20 Jahre lang Hausmeister im Nordturm des WTC gewesen war und für seine Rettungsarbeit am 9/11 den Orden für Tapferkeit von Präsident George W. Bush und den Orden für Nationalhelden von Puerto Rico erhielt, ließ sich dadurch nicht für die amtliche Version des Geschehens vereinnahmen. Er ging an die Öffentlichkeit und berichtete von drei Explosionen in einem Untergeschoß des Gebäudes, die er wenige Sekunden vor dem Einschlag des Flugzeugs erlebt habe. Sein Kollege Felipe David sei mit Verbrennungen im Gesicht und an Armen und Händen in Rodriguez‘ Büro gestürzt: »Explosion, Explosion, Explosion!«

Die Aussagen über Sprengungen erhärteten den Verdacht, daß die Gebäude mit Sprengstoff präpariert worden waren. Doch die 9/11-Untersuchungskommission ignorierte diese Aussagen. Auch die Experten der Baubehörde, die den Einsturz der Gebäude untersuchten, wollten von Sprengungen nichts wissen, sonst hätte sich auch ihnen die peinliche Frage gestellt, wer die Zerstörung der Gebäude geplant und ausgeführt hatte.

Die Gebäude stürzten fast im freien Fall ein. Das kann physikalisch nicht allein mit der Schwerkraft erklärt werden. Dafür mußte erst die tragende Konstruktion der unteren Stockwerke geschwächt oder beseitigt werden.

Nur mit präzise geplanten und ausgeführten Sprengungen läßt sich erreichen, daß Gebäude symmetrisch senkrecht in sich zusammenstürzen. Schon das Wort Einsturz ist genaugenommen falsch und irreführend. Die Zwillingstürme stürzten nicht ein, sondern wurden – Geschoß für Geschoß – zu feinem Staub zersprengt, was den optischen Eindruck eines Einsturzes ergab. Augenzeugen berichteten fassungslos, sie hätten keine Spuren von Möbeln, Computern, Telefonen, Kopierern und anderen Geräten in den Trümmern gesehen. Die Gebäude und alles Inventar verwandelten sich im Nu in eine riesige giftige Staubwolke, die später den südlichen Teil Manhattans bedeckte und bei Tausenden von Feuerwehrleuten und Rettungsarbeitern Atemwegserkrankungen bis hin zum Krebstod verursachte.

In den Trümmern der Zwillingstürme wurden von etwa 2.760 Opfern nur 296 Leichen gefunden. Von 1.100 Opfern verschwand jede Spur. Ihre Körper wurden zusammen mit den Wänden und Decken und dem Inventar der Zwillingstürme zu feinem Staub verwandelt – auf welche Weise? Von den übrigen 1354 fanden sich nur Gewebe- und Knochenteile, zumeist wurden sie mit DNA identifiziert.

Wissenschaftler entdeckten im Staub des Zwillingstürme Spuren des Sprengstoffs Nano-Thermit. Dieser militärische Sprengstoff kann in kurzer Zeit sehr hohe Temperaturen bewirken, die sonst bei einem Brand nie erreicht werden können. Tatsächlich entdeckten Rettungsarbeiter ganze Lachen von geschmolzenem Stahl in den Trümmern der Türme. Es dauerte Wochen, die unerklärlichen Feuer in den Trümmern zu löschen.

Niemand wird ernsthaft behaupten, Al-Kaida sei in der Lage gewesen, sich Zugang zu den Hochhäusern und zu den Bauplänen zu verschaffen, die Sprengungen vorzubereiten und sie mit den Flugzeugeinstürzen zeitlich abzustimmen. Eine Instanz, welche die Voraussetzungen für eine solche Operation besaß, hockte nicht in einer Höhle in Afghanistan.

Quellen sind nachgewiesen unter www.juscogens.org/oss-2

(Quelle: sopos.org)


Weiterer Beitrag zur Frage nach den Tätern:
Bisher unveröffentlicht
Zwei Leserbriefe von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann zum 10. Jahrestag des 11. September 2001 - 7.9.2011

Alle Beiträge zur Frage nach den Tätern im Überblick:
Tagebuch 9/11
Notizen zum 11. September 2001 und den Anstrengungen zu seiner Aufklärung
Noch am Tag der Tat steht der Täter fest
Was uns über die Medien suggeriert werden soll - Ein Beispiel: 'Express' vom 12. September 2001
Einige offene Fragen
Artikel von Clara Thümmler in 'Ossietzky' Nr. 19 vom 22.09.2001
Reichstagsbrandstiftung in New York
Artkel von Boris Kagarlitzky in 'junge Welt' vom 24.9.2001
Ist die Kriegsgeilheit größer als der Wunsch nach Wahrheit?
Eine Betrachtung von Regina Schwarz vom 3.10.2001
Weitere offene Fragen
Artikel von Clara Thümmler in 'Ossietzky' Nr. 20 vom 6.10.2001
Insiderhandel - Wußten Investoren vor den Anschlägen Bescheid?
Artikel von Barry Grey in 'junge Welt' vom 16.10.2001
Pentagon-Dementis geplatzt - Selbstmordpiloten ... vom US-Militär ausgebildet
Artikel von Rainer Rupp in 'junge Welt' vom 19.10.2001
Terrorangriffe oder gut geplante geheimdienst-militärische Luftangriffe?
Offene Fragen und andere Merkwürdigkeiten - Ausführungen von Cora Simon vom 3.11.2001
Wenn CIA und die Regierung nicht in die Anschläge vom 11. September verwickelt wären: was würden sie tun?
Artikel von Michael C. Ruppert vom 2.11.2001 in 'From The Wilderness Publications'
Immer noch offene Fragen
Artikel von Clara Thümmler in 'Ossietzky' Nr. 22 vom 3.11.2001
Bin Laden und die CIA
Artikel von Alexandra Bader vom 5.11.2001 im Frauen-Online-Magazin CeiberWeiber
Anschläge in Amerika und Krieg in Afghanistan
Ausführungen von Daniel Schulz über Tat und Täter vom 12.11.2001
Fragen, Antworten, neue Fragen
Aus einem Artikel von Clara Thümmler in 'Ossietzky' Nr. 23 vom 17.11.2001
"Amerikaner bis zur Tat völlig ahnungslos"
Andreas von Bülow (SPD), ehem. Bundesminister, in 'Konkret' 12/2001
Geheime Wurzeln des Krieges
Artikel von Mumia Abu-Jamal in 'junge Welt' vom 29.12.2001
"Da sind Spuren wie von einer trampelnden Elefantenherde"
Andreas von Bülow (SPD), ehem. Bundesminister, im 'Tagesspiegel' vom 13.1.2002
"Die amerikanische Darstellung ist falsch - 7 der 19 Attentäter haben nach dem 11. September noch gelebt"
Andreas von Bülow (SPD), ehem. Bundesminister, in 'Oberhessische Presse' vom 5.4.2002
Fragen & Widersprüche zum 11. September
Artikel von Rainer Rupp, 25.6.2002
Was weiß Rumsfeld über den 11. September?
Andreas von Bülow (SPD), ehem. Bundesminister, in 'junge Welt' vom 8.2.2003
"Ich glaub nicht an den Klapperstorch"
Andreas von Bülow (SPD), ehem. Bundesminister, in der 'Frankfurter Rundschau' vom 23.8.2003
Heiße Fragen zum 11. September - Britischer Ex-Minister bezweifelt offizielle Version
Artikel von Rainer Rupp vom 10.9.2003
Internationaler Terrorismus: Mischten USA in Beslan mit?
Andreas von Bülow (SPD), ehem. Bundesminister, in 'junge Welt' vom 11.9.2003
Bin Laden nicht wegen 11. September gesucht
Eine Veröffentlichung der 'Süddeutschen Zeitung' vom 9.5.2006
"Die größten betrügerischen Akte in unserer Geschichte als Vorwand für einen Krieg gegen den Terror inszeniert"
Ein Leserbrief von Lauro Chavez zum 11. September 2001
Wer darf behaupten: Der Holocaust hat nie stattgefunden
Betrachtungen zu Horst Mahler und Eric Hufschmid, 27.11.2006
Ablenken, verwirren, tabuisieren, stigmatisieren
Pod, Flash und Pentagon - Betrachtung über Desinformationsstrategien in der 9/11-Aufklärungsbewegung und die Beweiskraft der Bilder, 9.1.2007
BBC-Meldung über den Einsturz von WTC7 vor dem Einsturz
Artikel von Gerhard Wisnewski, BBC-Stellungnahme vom 27.2.2007 und Online-Petition an die BBC
Wer ist der echteste Scheich?
Betrachtung zum Pentagon-Geständnis vom 14.3.2007 mit Äußerungen einer Chalid Scheich Mohammed genannten Person
Der 11.9.2001 im Urteil von Sachverständigen
Ausgewählte Zitate aus der Homepage der Gruppe 'patriots question 9/11' - Zusammenstellung und Übersetzung: Andreas von Bülow
Der 11. September 2001. Bilder zur Meinungsbildung. Augenschein am Tatort.
Ein Versuch von Andreas von Bülow, dem unbefangenen Beobachter eine eigene Beurteilungsgrundlage zu geben, ob die Rechtfertigung eines Jahrzehnte dauernden Weltkrieges gegen den muslimischen Terror auf Grund der Ereignisse des 11.9.2001 in sich stimmig ist oder auf einem Lügengespinst aufbaut
9/11 - Habt Ihr das vielleicht selbst gemacht?
Video und Text des Songs der Hip-Hop- und Rap-Band 'Die Bandbreite'
Blind, taub und stumm
Andreas von Bülow über das Urteil des Oberlandesgerichts Hamburg vom 8.1.2007 gegen den angeblichen Terrorhelfer Mounir El Motassadeq - 20.9.2007
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Offener Brief von Claudia Karas an den Pressesprecher der IG Metall Bayern, Matthias Jena, 2.12.2007
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Julius Streichers 'Stürmer' ist bescheiden verglichen mit dem heutigen Propagandaapparat gegen den Islam - Elias Davidsson im Interview mit Muslim-Markt am 2.8.2008
Es gibt keine Beweise dafür, dass Muslime am 11. September 2001 Flugzeuge entführten
Analyse von Elias Davidsson vom 10.1.2008
Ruf nach Gerechtigkeit
Gerechtigkeit für die Opfer des 11. September - Gerechtigkeit für Mounir El Motassadeq - Aufruf, initiiert von Elias Davidsson
"Es handelt sich um Anschläge, die von Geheimdiensten begangen wurden."
Interview mit Andreas von Bülow über den 11. September 2001 - veröffentlicht bei telepolis am 11.9.2010
Die Medien müssen sich entschuldigen, daß sie ohne jeden Beweis behauptet haben, Muslime hätten die Anschläge vom 11. September begangen
Aufruf anläßlich des neunten Jahrestages des 11. September 2010
Wenn Hochhäuser in sich zusammenfallen
Rainer Rupp in Ossietzky 4/2011, 18.2.2011
Meine Reaktion zum Tod von Osama Bin Laden
Noam Chomsky am 7.5.2011
Lynchmord Obamas an Osama - Staatsterrorismus versus Privatterrorismus – Terroristen unter sich
Jürgen Rose am 09.05.2011
Osama bin Ladens nützlicher Tod
Paul Craig Roberts, 3.5.2011
Osama und die Geister des 11. September: Der Beweis, dass Obama lügt
Michael C. Ruppert, 7.5.2011
Zur Ermordung von Osama bin Ladens
Kommentar von Elias Davidsson, 3.5.2011
Die Anschläge am 11. September 2001 und die Orwellsche Neudefinition der "Verschwörungstheorie"
Paul Craig Roberts, 20.06.2011
Doch Thermit! - Wissenschaftler weisen Thermit im Staub der 9/11-World-Trade-Center-Katastrophe nach
John S. Hatch, 14.04.2009
False Flag Terror
Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann zum 10. Jahrestag des 11. September 2001
Bisher unveröffentlicht
Zwei Leserbriefe von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann zum 10. Jahrestag des 11. September 2001 - 7.9.2011
Nachdenken tabu? - Unsere politische Schlacht gegen die Lüge muss beginnen lang bevor die erste Bombe gefallen ist
Vortrag von George Pumphrey - gehalten am 30.9.2011 in Heidelberg aus Anlass des 10. Jahrestages der Anschläge vom 11. September 2001

Alle Beiträge zur Frage, was mit dem WTC geschah:
Was uns die Medien über die Anschläge auf das World Trade Center vermitteln
Wie oft der Nordturm getroffen wurde, wie oft der Südturm und viele andere Fragen
Der 11. September 2001. Bilder zur Meinungsbildung. Augenschein am Tatort.
Ein Versuch von Andreas von Bülow, dem unbefangenen Beobachter eine eigene Beurteilungsgrundlage zu geben, ob die Rechtfertigung eines jahrzehnte dauernden Weltkrieges gegen den muslimischen Terror auf Grund der Ereignisse des 11.9.2001 in sich stimmig ist oder auf einem Lügengespinst aufbaut

Alle Beiträge zur Frage, was am Pentagon geschah:
Der Anschlag auf das Pentagon
Was für ein Objekt flog in das Pentagon? - Zusammenfassung einer Veröffentlichung von Thierry Meyssan auf der französisch-sprachigen Website 'www.asile.org'
Über Verschwörungstheoretiker und die, die alles besser wissen
Was Spiegel-Online am 10.4.2002 über die Betrachtungen von Thierry Meyssan schreibt und einige Anmerkungen dazu
Aufnahmen vom Anschlag auf das Pentagon
Woher stammen die Aufnahmen und was könnten sie besagen?
Pulverisieren, Verdampfen und Durchbohren
Betrachtungen eines Physikers zu den Vorgängen, die am 11.9.2001 am Pentagon stattgefunden haben sollen - Aus einem Beitrag von 'kritiker20' zum Forum 'http://www.heise.de/tp/foren' vom 1.9.2003
Exklusive Gesellschaft
Hinweis auf die Insassen, die bei AA77 dabeigewesen sein sollen - Beitrag von 'Jonny' zum Forum 'http://www.phoenix.de/forum' vom 24.8.2003
Im Loch verschwunden
"Fotoanalysen zur Erklärung, warum keine boeing 757 ins Pentagon geflogen sein kann" - Betrachtung zum Anschlag auf das Pentagon - angeregt durch einen Beitrag von 'steve' vom 4.8.2003 im Forum 'http://www.heise.de/tp/foren'

Alle Beiträge zur Frage 'Was wußte George W. Bush?':
Was verrät die Mimik von Präsident Bush?
Fernsehaufzeichnung 11.9.2001, 09:05 Uhr - Reaktion von Präsident Bush auf die Mitteilung, ein zweites Flugzeug sei ins WTC eingeschlagen
Sagt George W. Bush die Wahrheit?
US-Präsident Bush erklärt, er habe vor Betreten des Klassenraums (also vor 9 Uhr) gesehen, wie ein Flugzeug den Turm getroffen habe - Wie läßt sich das erklären?
Was berichten die Medien über die Flüsterszene?
Was erfährt Bush demnach um kurz nach 9 Uhr von Andrew Card?
Hat US-Präsident Bush gewußt, was geplant war?
Aus forum.bild.de - "Kampf dem Terror - Der 11. September und die Folgen"
Guilty for 9-11 - Bush in the Open - Schuldig für den 11. September - Bush auf freier Flur
Artikel von Illarion Bykov und Jared Israel vom 18.1.2002
Was sah Bush?
Dr. Ralph Kutza über die eigenartigen Erinnerungen des US-Präsidenten an den Morgen des 11. September 2001